Ein Blick hinter die Kulisse - Oder: Warum die Show eigentlich keine ist!


Die Sommerpause ist vorbei und die TOUR «MAKE BRAIN GREAT AGAIN» ist in vollem Gange.
3 Shows in dieser Woche! Insgesamt 14 Shows im 2026! Auftritte im Bierhübeli Bern, Fauteuil Basel oder Obere Mühle Dübendorf! Im Frühling 2025 war das alles noch eine Vision! Wahnsinn!
Diese Woche durfte der BRAIN BUSTER in Dübendorf, Heerbrugg und Winterthur über 500 Gäste mitnehmen auf eine wilde Reise zu unserem Hirn, unserem Verhalten und dem, was die heutige Welt mit uns macht!
Aber es ist etwas anders als vor der Sommerpause. Bei mir und auch bei der Show.
Denn in der Sommerpause habe ich mir die Zeit genommen mich und die Show zu überdenken. Nicht ganz freiwillig. Denn ich wurde immer mehr Teil dieser Show auch ausserhalb der Bühne. Der BRAIN BUSTER hat nämlich begonnen Einfluss in meinen eigenen Alltag zu nehmen und er hat mich verpflichtet, mich selber mehr zu beobachten und zu kritisch hinterfragen.
Mir wurde immer klarer, dass das, was ich der Show zu meinen Gästen sage, ich nicht zuletzt auch zu mir selber sagen muss. Obschon ich viel über unser Hirn und Verhalten wusste, musste ich mir eingestehen, dass ich trotz allem bei vielen Themen nicht besser unterwegs bin als meine Gäste.

Ich musste beginnen mein Wissen für mehr als nur diese Show zu nutzen. Also habe ich mich als Versuchskaninchen installiert und habe begonnen nach Gegenmassnahmen zu suchen und diese umzusetzen.
Begonnen habe ich mit meiner Selbstentlarvungsliste. Statt nur meine Gäste zu entlarven habe ich mich selbst entlarvt.
Das Resultat war ernüchternd.
So sah ich mich und sehe mich zu grossen Teilen noch immer:
❗Ich nutze jede Abkürzung & Vereinfachungen
❗Ich warte nicht gerne & bin ungeduldig geworden
❗Langeweile halte ich kaum aus & muss mich ständig «bespassen»
❗Die News aus aller Welt versetzen mich in Sorge & Angst
❗Fake zu identifizieren, fällt mir immer schwerer
❗Ich fühle mich von Medien manipuliert
❗Ich lasse mich von Angeboten beeinflussen (Bestseller, Rabatte, Abos, etc.)
❗Ich konsumiere zu oft auf «Pump»
❗Ich checke zu oft mein Handy - auch beim Autofahren
❗Die erste Tat am Morgen ist mein Handy zu checken
❗Mein Smartphone klaut mir Zeit & Aufmerksamkeit und ich mache es dennoch
❗Ich google alles sofort und nutze KI bei jeder Gelegenheit
❗Ich weiss nicht genau, wie/ob ich mein Kind besser schützen kann/soll
Vielleicht erkennt ihr euch auch in der einen oder anderen Situation.
Hätte ich vor 18 Monaten entscheiden einen Wissensvortrag unter dem Titel
«Kognitive Entlastung, exekutive Dysfunktion und schleichende pathologische Atrophie individueller Entscheidungssouveränität in einem digitalen Welt – ein neuropsychologischer Betrachtungsversuch unter klinischen Bedingungen»
auszuschrieben, wären bestenfalls drei Nerds gekommen, wovon einer danach noch reklamiert hätte, dass es einen Schreibfehler hat im Titel und ich ja gar kein Neurologe sei!

Er hätte zwar Recht gehabt, aber ich möchte viele Menschen erreichen und nicht nur drei Nerds. Darum ist es eine Show geworden!

Klar. Ich entlarve und provoziere gern und meine Show lebt von Entlarvung und Provokation. Aber die Show ist für mich als Reto eigentlich gar keine Show, sie ist für mich eigentlich eine «Intervention». Mein Versuch etwas beizutragen, dass wir in einer gesunden Gesellschaft leben können, wir unserer mentalen Gesundheit wieder mehr Sorge tragen und unsere Autonomie nicht noch mehr verlieren und wir unsere Kinder mehr schützen! Es ist meine ehrliche Sorge um euch, unsere Gesellschaft und Jugend, die mich antreibt.
Ich als Reto kann nicht wie der zynische BRAIN BUSTER nur unterhalten, entlarven, mit dem Finger zeigen oder gar die heutige Welt verteufeln. Ich kann auch nicht einfach wie der BRAIN BUSTER sagen: «Es ist euch überlassen, ob diese Geschichte ein Hollywood-Ende haben wird für euch.» Ich kann auch nicht zulassen, zu riskieren, dass meine Gäste die Show verlassen und denken:
«Wir sind eh im Ar**h! Was solls, ich mache einfach so weiter!»
Psychologen nennen das «erlernte Hilflosigkeit». Das erleben wir schon genug ob der Ohnmacht, die uns befällt, wenn wir täglich sehen, was in dieser Welt passiert.
Wenn das nach meiner Show passiert, dann habe ich VERSAGT!!! Dafür bin ich nicht angetreten!!!
Darum habe ich die Show grundlegend verändert und zeige meinen Gästen auch Wege und Mittel aus diesen Mustern und habe deshalb auch die Monday Hacks auf unserer unsocial-media-freien WhatsApp-Community «We are BRAIN BUSTERS» ins Leben gerufen.
Eine zentrale Erkenntnis der Verhaltensforschung ist, dass es NICHT darum geht, einfach mehr Willenskraft oder Disziplin aufzubringen. Mir und euch zu sagen «Jetzt reiss dich mal am Riemen» ist kein erfolgsversprechender Weg. «Ich will weniger Smartphone, Social Media oder Konsum» wird zu gar nichts führen.
Wir müssen die Rahmenbedingungen in unserem Alltag in kleinen Schritten wie diesen ändern, damit wir unser Verhalten langsam verändern und uns unsere Autonomie und Selbstbestimmung wieder zurückholen können:
Morgens als Erstes am Smartphone?👉Kauf dir einen Wecker und verbanne das Handy aus dem Schlafzimmer.
Notifications reissen dich ständig aus deiner Arbeit?👉Schalte sie kategorisch aus.
Du verbringst zu viel Zeit mit Doomscrolling?👉Lösche Social-Media-Apps vom Homescreen – oder gleich ganz vom Smartphone.
News lösen bei dir permanent Unbehagen und Ängste aus?👉Lösche die News-Apps und entscheide bewusst, wann und wo du dich informierst.
An meiner Show und in den Monday Hacks gebe ich den Gästen solche Massnahmen weiter und zeige auf, wie es uns gelingt uns in dieser digitalen, unsicheren und informationsüberfluten Welt wieder selbstbestimmt und gesund zu bewegen.
Wir befinden uns in einer Zeit, die man als «Digitale Pubertät» bezeichnen kann. Es ist an der Zeit, dass wir erwachsen werden im Umgang mit der digitalen Welt.
Denn wir können die Algorithmen nicht abschalten. TikTok, SnapChat und den Zuckerberg nicht zwingen aufzuhören unsere Kinder zu verführen. Wir können die Aufmerksamkeitsökonomie nicht beenden und unsere Denkmuster nicht rausoperieren. Auch KI ist gekommen, um zu bleiben.

Aber wir können beginnen, unsere eigenen Muster zu erkennen und für uns selbst zu nutzen und uns unsere Autonomie zurückholen.
An der Show zeige ich nicht nur wie alle anderen unsere Entscheidungen beeinflussen und unsere Autonomie stehlen, sondern auch wie wir uns wieder zurückholen was uns gehört. Ein selbstbestimmtes Leben!
Die LETZTE Show im 2026 findet am 5.11.2026 im OldCapitol Langenthal statt.
Die Hälfte der Tickets sind weg und das ist vorerst DEINE LETZTE CHANCE die Show zu erleben.
Wenn du dich und dein Verhalten in meiner Selbstentlarvungsliste selbst entdeckt hast, dann kannst du jetzt eines tun:
Komm am 5.11.2026 an die letzte Show des Jahres mit allen anderen, die etwas ändern wollen und hole dir deine Autonomie zurück! ABER: Mache zuerst den Eignungstest für die Show! Nicht, dass dir dann dort die Blätter ausfallen wie einer Orchidee, wenn du den Spiegel schonungslos vorgehalten bekommst. Hier geht's zum EIGNUNGSTEST.
Erlebe was bisher über 2'000 Menschen erlebt haben, warum auch Rob Spence, Emil Steinberger, Magier Pat Perry, Hirncoach Barbara Studer und der Mentalist Luca Gygli begeistert waren.
Ich freue mich auf DICH!
Let's MAKE BRAIN GREAT AGAIN!"
Euer BRAIN BUSTER
TICKETS für den 05.11.2026 HIER



